Autonomes Fahren

Mobilität der Zukunft: Autonomes Fahren gelingt schon jetzt voll elektrisch, CO2-frei, leise, sicher und effizient. Die fahma und der RMV sind Partner des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "EASY – Electric Autonomous Shuttle for You", das auf ausgewiesenen Teststrecken die kleinen, selbstständig fahrenden Elektroshuttle einsetzt und so Erfahrungen mit dem Betrieb autonomer Fahrzeuge sammelt. 

Aufgaben der fahma im Vorfeld des Projekts

 

Seitenansicht eines EasyMile-Fahrzeugs am Frankfurter Mainkai

© rms GmbH

Das Pilotprojekt EASY soll herausfinden, wie die neue Technologie in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Zukunft integriert werden kann. Bus und Bahn bekommen also vielleicht künftig Zuwachs: Autonome Fahrzeuge könnten den ÖPNV gerade auf dem ersten und letzten Stück als Bedarfsverkehr ergänzen, in Tagesrandlagen das Angebot verbessern und im ländlichen Raum die Fläche noch besser erschließen.

Die fahma hat vier Fahrzeuge der Hersteller EasyMile und Navya für den RMV gekauft, die bis 2022 auf unterschiedlichen Teststrecken zum Einsatz kommen. Bisherige Stationen waren der Frankfurter Mainkai, die Messe "Hypermotion“ in Frankfurt und das Gelände der Helios-Kliniken in Wiesbaden. Derzeit läuft der Einsatz auf dem Gelände des Klosters Eberbach nahe Eltville im Rheingau. Hier wird auch die touristische Nutzung der Fahrzeuge untersucht.

Die Testfahrzeuge bieten jeweils sechs bis acht Sitzplätze und fahren selbstständig mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15 Stundenkilometern. Ein Operator, der im Notfall eingreifen kann, ist immer mit an Bord. Die Mitnahme im autonomen Fahrzeug ist kostenlos, so kann jeder die neue Technologie kennenlernen und einen Teil der Mobilität von morgen erleben.

Über das Pilotprojekt EASY

EASY (Electric Autonomous Shuttle for You) ist ein Pilotprojekt zum Test von autonomen Fahrzeugen und ihrer Nutzbarkeit im öffentlichen Nahverkehr. Mit wechselnden lokalen Partnern untersucht der RMV im gesamten Verbundgebiet, wie sich autonome Fahrzeuge unter welchen Umständen in den öffentlichen Nahverkehr eingliedern lassen.

Für das Testfeld am Frankfurter Mainkai hatte der RMV gleich mehrere Partner ins Boot geholt:

  • die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ unterstützte bei behördlichen und koordinativen Fragen sowie bei der Planung der Streckenführung; 
  • die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) zeichnete sich für die betriebliche Umsetzung verantwortlich;
  • die rms GmbH übernahm bei diesem Projekt die Gesamtleitung, 
  • die fahma GmbH den Kauf und die Bereitstellung der Fahrzeuge;
  • die University of Applied Sciences Frankfurt begleitete das Projekt wissenschaftlich und wurde dabei vom House of Logistics & Mobility (HOLM) als regionale Entwicklungs- und Vernetzungsplattform unterstützt.

Weitere Informationen bietet die Webseite www.probefahrt-zukunft.de


Teststrecken

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